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In/Casino/Out

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Quelle: Amazon

EAN: 5033197302720
Herausgeber: V2 Records (Universal)

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Kunden Meinungen

Ein geniales StĂŒck Musikgeschichte

Datum:29.07.2005 - Rating: 5/5

Eindruck: Das zweite Album der Texaner wird den meisten wohl zunĂ€chst etwas komisch vorkommen, nicht zuletzt aufgrund der etwas minimalistischen Produktion. Doch nach mehrmaligen Zu-GemĂŒte-fĂŒhren dieser CD ist gerade diese, die das Album zu einem ganz Besonderem macht, nicht zuletzt weil diese Band zuletzt wohl am Major-Vertrag zugrunde gegangen ist. So, jetzt zur eigentlichen CD:
Das erste Lied "Alpha centauri" verbreitet gleich einen ziemlich guten Eindruck von der ganzen CD. Nach einem etwas komischen Beginn setzt SĂ€nger Cedric Bixler ein. Die Energie ist förmlich zu spĂŒren. Mit viel Leidenschaft zieht er den Hörer sozusagen in den Sog der Musik ein. Beim "Chanbara" ist das Ă€hnlich. Cedric Bixler schreit sich die Seele aus dem Leib um im nĂ€chsten Moment wieder zu ruhig zu singen. Teilweise wird man sogar etwas an System Of A Down erinnert, jedoch nur was den Wechselgesang angeht. Ansonsten haben diese beiden Bands wohl nicht sehr viel gemein. Das nĂ€chste Lied "Hulahoop Wounds" verdient an sich zwar schon eine 1, aber es wird immernoch vom 4. Lied "Napoleon Solo" in den Schatten gestellt. "Napoleon Solo" ist fĂŒr mich eines der besten je geschriebenen Lieder, wenn nicht sogar das "Über-Lied". Nach einem wunderschönen ruhigen Beginn, wird er zum ersten mal im Refrain etwas "lauter". Zwischendurch gibt es teilweise schönen zweistimmigen Gesang und das Lied steigert sich immer weiter, um dann zum Schluss wiederum in einer zweistimmigen Schrei-Sprech-Orgie zu enden. Die Melodie und die Zerbrechlichkeit gehen dabei jedoch nie verloren - eine klare 1 mit Sternchen. "Pickpocket" wird wohl wieder ein bisschen vom bleibenden Eindruck von "Napoleon Solo" erdrĂŒckt, ist aber auch sehr gut. Den nĂ€chsten Höhepunkt auf dem Album bildet "Lopsided", SĂ€nger Cedric Bixler fragt den Hörer immer wieder "Does it all make sense now?". Man möchte meinen: Ja! At The Drive-In steigern sich in fast schon gewohnter Manier um dann zum Schluss wieder ein kleines Feuerwerk zu zĂŒnden. Der Schluss wird von wirren Stimmen untermalt geht unter die Haut. Das vorletzte Lied "Hourglass" bietet nochmal eine Steigerung zum Vorherigen. Es ist eines der ruhigeren Lieder auf dem Album, und auch eines der Besten. Den Schlusspunkt des Albums setzt "Transatlantic Foe". Es erinnert ein bisschen an das geniale "Napoleon Solo" und ist auch wieder etwas hektischer/energiegeladener als "Hourglass". Auf jeden Fall ist es ein weiterer Höhepunkt auf dem Album.

Anspieltipps: Napoleon Solo, Alpha Centauri, Transatlantic Foe, Hourglass

Fazit: Das Album ist ein echtes Meisterwerk. Es ist zwar relativ unzugÀnglich, unter anderem wegen der schon erwÀhnten Produktion. Aber wenn man das Album einmal "erreicht" hat, will man es immer und immer wieder hören. Das Album sei vor allem jenen ans Herz gelegt, die etwas mit Emo und Progressive Rock anfangen können.
10/10 Punkte

einzigartig !!

Datum:07.04.2005 - Rating: 5/5

Diese Band is einfach einzigartig. Es gibt (naja...gab, denn es gibt sie schließlich nicht mehr [aber in meinem Inneren sind sie noch vereint *grins*]) keine bessere Band fĂŒr mich. Ich bin absolut begeistert von diesem Album. In casino out ist so ziemlich das beste Album von At the drive-in. Wobei Relationship of the command auch auch ein richtig gutes Album ist.

Mein absoluter Favourit auf diesem Album ist Napoleon Solo. Ich finde es einfach großartig, es ist eines dieser Lieder, die man einfach immer wieder hören kann und sie werden nie langweilig.

Aber AtD-in an sich, ist so eine Art Band die nie langweilig wird. Schade, dass ich nie ein Konzert von ihnen erleben werde. Ich kann mir vorstellen, dass Atd-in viel Energie rĂŒber bringen. Also unbedingt reinhören. Ihr werdet ĂŒberhaupt nichts anderes hören wollen !!!

Die Renzension wird euch sicher nicht weiter helfen :) . Aber Atd-in löst bei mir GefĂŒhle aus, die ich nicht beschrieben kann.

all makes sense now...

Datum:02.02.2005 - Rating: 5/5

"irgendwie macht das alles ja doch sinn", meint meine beste freundin kurz vor anfang des neunten liedes "lopsided". wir sitzen im auto und ich spiele ihr "in/casino/out" von anfang bis ende vor, als plötzlich und unmittelbar nach diesem satz cedric bixler, der wohl aussergewöhnlichste sÀnger der 90er seine stimme erhebt und wie zur bekrÀftigung diesen satz wiederholt: "it all makes sense now". ein magischer (schreckliches wort) moment und von da an mein erster und letzter gedanke beim hören dieser platte, die wirklich von vorne bis hinten sinn macht, ansteckt und inspiriert. und die, das muss einfach betont werden, komplett eigenstÀndig ist.

Energie aus dem Lautsprecher

Datum:24.01.2003 - Rating: 5/5

Von Null auf 100 in NullkommafĂŒnf Sekunden: Das sind At-the Drive In. Erst versteht man gar nichts, atonales Gitarren-Gerödel schrummelt aus dem Lautsprecher, reine Geschwindigkeit, pure Energie, die noch verstĂ€rkt wird, wenn sich eine gesengte Sau mit ĂŒberschlagender Stimme die Seele aus dem Leib schreit. Und wenn ich schreibe „schreit", dann meine ich das auch! Der Nachbar fĂ€ngt an zu klopfen. Leiser drehen? Niemals! Das wĂ€re als Beleidigung fĂŒr die Musiker aufzufassen. Der Puls fĂ€ngt an zu rasen, der eigene, wohl bemerkt, an den Herzrhythmus des SĂ€ngers wagt man gar nicht zu denken. So viel Leidenschaft, so viel Hingabe. Man fĂ€ngt an zu strahlen, die Energie springt auf einen ĂŒber. Hier arbeitet einer fĂŒr sein Geld, prĂ€ziser: Hier arbeitet einer seine StimmbĂ€nder auf, ohne RĂŒcksicht auf irgendwelche Konventionen oder Stilrichtungen. Vorbilder hat der Mann keine, das ist seine Musik, er singt sie nur fĂŒr sich. Da ist nichts kĂŒnstlich, nichts "aus"-produziert. Man hat den Eindruck, die Band ging vom Übungsraum direkt ins Tonstudio. Ein Song jagt den nĂ€chsten, harte ungewohnte Tempowechsel - kein Problem, man höre sich nur "Alpha Centauri" an; zwei Gitarren, die den Song in unterschiedliche Richtungen zerren - auf "Chanbara" gibt es das im fliegenden Wechsel. Ehe man sich versieht, ist die CD ist zu Ende. Der Nachbar klopft noch immer. Mein Finger drĂŒckt auf Play.

einfach gigantisch!

Datum:12.03.2001 - Rating: 5/5

dieses album ist der wahnsinn! es ist zwar tougher als die aktuelle scheibe relationship of command, ist aber genau so gefĂŒhlvoll wie aufwĂŒhlend. selten hörte man so komplexe musik, die instrumente bilden ein ganzes in ihrem zusammenspiel und cedrics gesang ist so herzerweichend wie eh und je. diese cd ist meiner meinung nach ein muss fĂŒr jeden at the drive-in und emo-core fan. EINFACH GIGANTISCH!

 

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